Das kennt jeder. Im direkten Umfeld gibt es Unternehmen, die immer wieder in den Medien positiv hervorgehoben werden. Unternehmer des Jahres, besondere Leistungen für die Mitarbeiter, hohe Innovationskraft, Besuche unzähliger Politiker und so weiter!

 

Spätestens wenn ich dann die Suchanzeigen nach Mitarbeitern dieser Unternehmen auf dem Tisch habe, überkommen mich Zweifel.

Fest des Friedens

Hier im Erzgebirge, dem Weihnachtsland, ist in diesem Jahr gar nichts mehr wie immer. Hatten am 30. November noch Menschen aus ganz Sachsen das kleine Örtchen Seiffen überrannt und damit auf Grund der Menschenansammlungen einen medialen Aufschrei bundesweit verursacht, so hatte dies Folgen und der Ansturm am 2. Advent flaute deutlich ab. 

 

Es ist schon interessant, die unterschiedlichen Meinungen zu beobachten. Ja, die Pandemie hat schon merkliche Spuren hinterlassen.

Kurz vor Jahresende erreichte mich ein Hilferuf einer Mutter.

 

Zwischen Ihr, der erwachsenen Tochter, dem Schwiegersohn krieselte es schon eine ganze Weile. Man fand einfach nicht gemeinsame Worte, sah in allem einen persönlichen Angriff und schaukelte sich in unzähligen WhattsApp-Nachrichten mit Vorwürfen hoch. 

Coaching und Mediation

Wie oft höre ich von Menschen, dass ihre Ideen, Anregungen und Vorschläge vom Chef nicht gewürdigt werden. Dann heißt es:"Mein Chef versteht mich nicht." oder "Mein Chef will nichts verändern." oder "Mein Chef weiß alles besser und fühlt sich belehrt."

 

Wer sich im Job weiterentwickeln möchte, stößt oft an den Veränderungswiderstand von Kollegen und Chefs. Mal ist es die Angst vor Veränderung, das Unvorhersehbare, der Mehraufwand, Kosten, die man nicht überblickt. Aber auch jeder Einzelnen im Team sucht seinen Platz und seine Position zu behaupten.

Alltagsfluchten

Alle Jahre wieder - wir versuchen im Herbst möglichst viel zu erledigen, um in diesem Jahr endlich mal mit Ruhe und Besonnenheit in die Vorweihnachtszeit zu starten. Die Realität bei vielen Menschen ist aber, dass nicht sie den Rhythmus bestimmen, sondern getrieben werden von allen Seiten und für die eigenen Planungen keine Zeit mehr bleibt.

Ist Geiz geil oder liegt die Verachtung des Geldes in den Genen?

Dass Geiz geil ist, wissen wir seit Jahren. Wohin das geführt hat, sehen wir, wenn wir vor geschlossenen Läden in unseren ländlichen Gegenden stehen. Das Angebot in diversen Onlineshops ist unermesslich. Schiffe, Flugzeuge und LKWs bewegen die Waren Tag und Nacht durch die Welt - hin zum Kunden und Vieles auch wieder zurück, wenn es doch nicht gefällt. Hier etwas mehr Besinnlichkeit, und lautstark geforderte Umweltziele könnten einfacher erreicht werden.

 

Wir sind eine Konsumgesellschaft. Wir sind aber auch eine Neidgesellschaft. Beim Nachbarn kaufen? Oft undenkbar. So schließen dann z. B auch nach und nach viele Gastronomiebetriebe. Am liebsten will man alles umsonst. Wenn man erst mal per Du ist, dann sollte jegliche Leistung als Freundschaftsdienst gelten.

Alle die, die die Auseinandersetzungen nicht verfolgt haben, können sich im Artikel der FreiePresse in die Situation hineinversetzen.

 

Im Spielzeugwinkel ist viel Vertrauen verspielt worden. Statt sich auf die Aufgaben im Sinne der Bürger ihrer Orte zu konzentrieren, wird in den Medien immer wieder über die verstrittenen Positionen der Bürgermeister berichtet. Als Außenstehender bekommt man den Eindruck, dass wieder einmal das Klischee des streitsüchtigen Bergvolkes zutrifft und es nicht mehr nur um Geld, Prioritätensetzung und Lastentragung geht. Nein, die Situation ist auf einer Eskalationsstufe angekommen, die nicht mehr zu lösen zu sein scheint.

 

Wie entwickelt sich ein Konflikt? Das Eskaltationsstufenmodell zeigt dies auf dramatische Weise:

Unsere tägliche Kommunikation, egal ob verbal oder nonverbal, birgt eine Menge Konfliktpotenzial. Wir kommunizieren auf unterschiedlichen Ebenen. Der Eine ist sachlich unterwegs, der Andere auf der Beziehungsebene. Wir hören mitunter, was der Andere von sich dabei kund gibt oder hören den Appell an uns. Dabei kommt dann Vieles ganz anders an, als es eigentlich gesendet wurde.

 

Ein Konflikt entsteht, wenn zwischen beiden Parteien eine zumindest empfundene Unvereinbarkeit von Fühlen, Denken, Wollen und/oder Handeln besteht. Fakt ist, dass wir viel zu wenig kommunizieren. Eine Unstimmigkeit und wir geben unserem Unterbewusstsein und seiner großen Sammelleidenschaft an Erfahrungen das Steuer in die Hand. Es findet sich garantiert für ALLES und JEDEN eine Schublade mit der passenden Bewertung.

Das Fest der Freude mit viel Konfliktpotential

In jedem Jahr nimmt man sich vor, beizeiten die Geschenke zu besorgen. In der Realität lässt man sich dann doch wieder von all dem in Haft nehmen, was alles noch so im alten Jahr erledigt werden möchte. Die Luft ist längst raus. So schleppt man sich unmotiviert dann doch wieder zu den verkaufsoffenen Sonntagen in ein erdrückendes Getümmel in den Innenstädten oder sucht noch schnell im Internet nach dem auf den letzten Drücker offerierten Wunsch des Kindes, welches aus lauter Arbeitsdruck auch den Wunschzettel nicht vorher abschicken konnte.

 

Dann rückt sie näher - die lang erwartete Weihnachtsbeschenkung, wie es in der Werbung ja jetzt so treffend heißt. 

Wer kennt nicht diesen bekannten Bibelvers? Oft wird er einfach so dahergesagt. Aber was steckt in der heutigen Zeit dahinter?

 

Fangen wir in der Gesellschaft an. "Des Anderen Last tragen" wird entweder mit Mildtätigkeit für alle jene, die sich nicht helfen können, beschrieben. Das ist ein ehrenvolles Anliegen und wird von nahezu jedem Menschen in unserem Land gelebt. Eine andere Auslegung ist die der Solidarität. Das heißt nichts anderes als gegenseitige Hilfe, oder Hilfe zur Selbsthilfe. Bildlich gesprochen, gebe ich einem gestrandeten Autofahrer Benzin, damit er wieder fahren kann und erwarte auch, dass er daraus lernt und künftig früher nachtankt.

Geprüfte Beratungsqualität
Erzgebirge gedacht. gemacht.
ESF
Geförderte Weiterbildung zum Businessmoderator, NLP-Practitioner, Master, Trainer und Zertifikatsstudium Mediation/Coaching